Aero-Club Bamberg e.V.
Aero-Club macht zwei Plätze gut

In der achten Runde der Segelflug-Bundesliga hatte der Wettergott endlich ein Einsehen und schickte das gute Wetter in den Süden Deutschlands. Auch die Bamberger Segelflieger profitierten davon und verbesserten sich mit einem sechsten Rundenplatz in der Gesamtwertung vom zehnten auf den achten Rang von 30 Vereinen in der ersten Liga.

Als drittbester von sieben gewerteten Piloten des Vereins erreichte Winfried Deppe in der für die Bundesliga relevanten Zeit von zweieinhalb Stunden eine Strecke von über 284 km. Zwischen Eibelstadt, Neckarbischofsheim über Grafenrheinfeld und zurück bis hinter Boxberg nutzte er eine gute Linie. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit von 113,7 km/h brachte der Mannschaft nach Indexkorrektur für seine ASH-26E mit 18 m Spannweite und Index 117 wichtige 100,84 Speedpunkte.

Als Zweitbester erkämpfte Gerhard Herbst 107,07 Geschwindigkeitspunkte für sein Team. In seinen schnellsten 2,5 Stunden flog er von Stettfeld nach Laudenbach im Odenwald, zurück bis nach Frankenwinheim und erneut in den Odenwald über Bad König nach Miltenberg. Dabei legte er 309,83 km mit einem Schnitt von 123,93 km/h zurück. Das Ergebnis errechnete sich aus den Daten für seine ASH31 mit 21 m Spannweite und einem Index von 121.

Den mit Abstand besten Flug absolvierte erneut der amtierende Deutsche Meister der Junioren. Max Dorsch hatte bereits am ersten Wertungstag mit der LS-4 des Vereins ein Spitzenergebnis vorgelegt. Am zweiten Tag verbesserte er dieses mit der LS-6 noch einmal um über 10 Punkte. Mit einer Flugstrecke von 338 km in 150 Minuten und den Wenden Creußen, Leinatal bei Gotha, Wirsberg und Piesau im Thüringer Wald kam er auf eine Schnittgeschwindigkeit von über 135 km/h. Durch den Index von 111 für die LS-6 mit 15 m Spannweite steuerte er der Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs 124,98 Speedpunkte bei.
 

Gerhard Herbst beim Start in der ASH31
Gerhard Herbst beim Start in der ASH31