Aero-Club Bamberg e.V.
Aero-Club muss zwei Plätze wieder abgeben

Auch in der elften Wertungsrunde der Segelflug-Bundesliga ließ der Wettergott keine Langeweile aufkommen. Diesmal hatte er bei Badewetter schwache Blauthermik mit relativ niedriger Arbeitshöhe und damit hohes Außenlanderisiko für die Piloten im Angebot.

Die Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs hatte zudem noch das Pech, dass der wahrscheinlich punkthöchste Flug von Reinhold Ruß in der ASH25 wegen technischer Probleme mit dem Logger nicht eingereicht werden konnte. Da außerdem nur zwei weitere Piloten wetterbedingt die Mindestwertung schafften, wurde sie auf den 21. Rundenplatz durchgereicht und fiel in der Gesamtwertung vom neunten wieder auf den elften Platz zurück.

Harald Gerlacher quälte sich bei brütender Hitze mit seiner ASW22 nach Sonneberg im Thüringer Wald und über die Friesener Warte zurück nach Bamberg. Bei einer Wertungsstrecke von 145 km bezogen auf zweieinhalb Stunden kam er so auf einen Schnitt von 58 km/h. Nach der Indexkorrektur, mit der die unterschiedlichen Leistungen der Flugzeuge ausgeglichen werden, wurden seiner Mannschaft 50,3 Speedpunkte gut geschrieben.

Horst Singer testete mit seiner EB29 zuerst das Fichtelgebirge bei Goldkronach, bevor er auf dem Rückflug bei Pünzendorf nach Norden abbog. Nach der Wende über Spittelstein östlich Coburg hatte er bei Bad Staffelstein seine zweieinhalb Stunden voll, die für die Liga-Wertung zählen. In dieser Zeit war er mit einem Schnitt von 64 km/h 161 km weit geflogen, was der Bundesliga-Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs indexbereinigt 53,57 Geschwindigkeitspunkte einbrachte.