Aero-Club Bamberg e.V.
Aero-Club stabilisiert sich

Das Wetter in der zwölften von neunzehn Runden der Segelflug-Bundesliga machte den Leistungspiloten des Bamberger Aero-Clubs genauso wenig Spaß wie in der Runde davor. Auch diesmal hatten sie mit schwacher und zerrissener Blauthermik bei böigem Wind und niedriger Arbeitshöhe zu kämpfen. Kein Wunder, dass nur ein einziger Pilot von der Breitenau aus die Mindeststrecke für eine gültige Ligawertung schaffte.

Stefan Frank nutzte den Rückenwind gleich auf dem ersten Schenkel und flog mit seiner ASH25Mi 154 km bis nach Annaberg-Buchholz im Erzgebirge. Der Rückweg gestaltete sich ungleich schwieriger, so dass er nach der für die Ligawertung entscheidenden Zeit von zweieinhalb Stunden eine Flugstrecke von 200,5 km erreichen konnte. Nach Korrektur für den Flugzeug-Index ergab das 68,85 Geschwindigkeitspunkte für das Mannschaftsergebnis.

Glücklicherweise befanden sich zeitgleich zwei Bamberger Piloten als Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft auf dem Flugplatz Stendal-Borstel westlich von Berlin. Dank deutlich besseren Wetters konnten die beiden bei einem Trainingsflug am Tag vor Beginn ihres Wettbewerbs das Bamberger Ergebnis retten.

Hans Jürgen Schmacht flog mit seiner doppelsitzigen ASG32Mi und dem Flugzeugkonstrukteur Martin Heide als Copilot zusammen mit Horst Singer in der EB29 im engen Teamflug. Im Gebiet zwischen Wolfsburg und Luckenwalde legten sie in der Ligazeit eine Flugstrecke von ca. 320 km zurück. Durch die Indexkorrektur wurden für die EB 108,7 und für die ASG 114,57 Speedpunkte errechnet. Damit erreichte die Bundesliga-Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs den zehnten Rundenplatz und bleibt in der Gesamtwertung auf Platz 11.
 

Kaum Thermik über dem Bamberger Hafenbecken
Kaum Thermik über dem Bamberger Hafenbecken