Aero-Club Bamberg e.V.
Aero-Club weiter im Mittelfeld

Nach der 14. Runde der Segelflug-Bundesliga konnten die Piloten des Aero-Clubs Bamberg den 15. Platz in der Gesamtwertung unter 30 teilnehmenden Vereinen verteidigen. Allerdings wird es nun schwer, den angestrebten Platz unter den besten zehn Vereinen Deutschlands zu erreichen. Es bleiben noch fünf Wochenenden, um die Platzierung zu verbessern.

Am Samstag gab es das bessere Segelflugwetter, die Thermik war durch Cumuluswolken gekennzeichnet und vier Piloten des Clubs starteten zu ihren Wertungsflügen. Unsere Nachwuchspiloten Tom Braungart und Theo Steinmetzer konnten mit ihren Flügen die Vereinsplatzierung in der U25-Liga um einen auf den nun siebten Platz deutschlandweit verbessern, eine tolle Leistung bei insgesamt 50 teilnehmenden Vereinen. Ihre Flüge führten zum Thüringer Wald und in die Fränkische Schweiz.

Gerhard Herbst und Winfried Deppe versuchten zunächst entlang der Haßberge gute Aufwinde zu finden. Gerhard Herbst bog dann nach Süden ab und flog bis Walldürn am Odenwald und zurück nach Bamberg. Er erreichte eine Geschwindigkeit von 96 km/h und 82 Punkte. Winfried Deppe flog in den ersten drei Stunden entlang der Haßberge mit einer Geschwindigkeit von 103 km/h, danach folgte ein "Spazierflug" nach Bayreuth. Hier fand er dann perfekte Aufwindreihungen am Frankenwald und am Thüringer Wald, sodass er die Schnittgeschwindigkeit in der Wertungszeit von 2,5 Stunden auf 129 km/h verbessern konnte. Das brachte 114 Punkte für die Vereinswertung.

Am Sonntag war das Segelflugwetter deutlich schlechter, es herrschte Blauthermik, das heißt, die Piloten können die Aufwinde wegen der fehlenden Cumuluswolken nicht erkennen. Sie müssen durch vorsichtiges und langsames Fliegen die Aufwinde ohne großen Höhenverlust erreichen; durch die Beobachtung der Oberflächen am Erdboden versucht der Pilot, die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Hohe Geschwindigkeiten sind aber bei solchen Wetterlagen nicht zu erreichen. Franz Hirmke und Frank Schmitz versuchten dennoch ihr Glück und erreichten 73 bzw. 75 Punkte, auch sie flogen entlang des Thüringer Waldes.