Aero-Club Bamberg e.V.
Als LS 4-b gegangen, als LS 4-b neo wieder nach Hause gekommen: Unsere D-3539 ist wieder da!

Was lange währt, wird endlich gut: Nachdem sie wochenlang bei der Firma Eichelsdörfer stand, konnte unsere D-3539 gestern zum ersten Mal wieder abheben – mit brandneuen Winglets!

Ruder neu lackieren, Rumpf neu lackieren, 3.000-Stunden-Kontrolle, die Liste der Dinge, die an unserer D-3539 erledigt werden wollten, wurde immer länger. Der Verwaltungsrat einigte sich Ende letzten Jahres darauf, dass eine Grundüberholung die vernünftigste Lösung sei. Kurz darauf verschwand die 39 zur Firma Eichelsdörfer und wurde nur sporadisch komplett kahlgeschliffen auf Fotos gesehen. Wie sie nach der Neulackierung aussehen sollte, blieb lange Zeit ein Geheimnis; die Überraschung war umso größer, als sie endlich wieder bei uns stand.
 

Bei unserer D-39 wurde der Lack komplett abgeschliffen
Bei unserer D-39 wurde der Lack komplett abgeschliffen.


Komplett neu lackiert, sodass sich der Erdboden in ihren Flügeln spiegelt, und ein neues Fahrwerk später steht unsere 39 da wie frisch vom Hersteller: Die originale Unterschrift von Firmengründer Hans Eichelsdörfer auf der Schnauze, graue und rote Streifen auf dem Seitenleitwerk, das Kennzeichen in einem edlen Dunkelgrau. Aber damit nicht genug: Nachdem die Firma DG Flugzeugbau vor kurzer Zeit neue Winglets für die LS 4 entwickelt hatte, wurde kurzerhand beschlossen, die 39 mit solchen Winglets auszurüsten. Geliefert von DG und angepasst von der Firma Eichelsdörfer verwandelten die Winglets unsere 39 in eine LS 4-b neo. Besonders bemerkenswert: Es handelt sich hierbei um das zweite Paar neo Winglets, das jemals für eine LS 4 hergestellt worden ist.
 

Der Erdboden spiegelt sich in der Unterseite der neu lackierten Flächen.
Der Erdboden spiegelt sich in der Unterseite der neu lackierten Flächen.


Den ersten Testflug mit den Winglets flog gestern unser Segelflugreferent Max Dorsch: „Sie liegt auch beim Kurbeln mit niedriger Fahrt satt im Bart. Im Vorflug ist alles ein bisschen mehr wie auf Schienen. Aber im großen und ganzen ist es immernoch eine LS 4“, so sein erster Eindruck. Um die Unterschiede im Flugverhalten genau ermitteln zu können, werden mehrere Flüge notwendig sein, sowohl mit und ohne Winglets als auch mit und ohne Wasserballast.
 

Segelflugreferent Max Dorsch beim Erstflug unserer 39 mit Winglets
Segelflugreferent Max Dorsch beim Erstflug unserer 39 mit Winglets


Vielen Dank an die Mitarbeiter der Firma Eichelsdörfer, an DG Flugzeugbau und an alle anderen, die an diesem Projekt beteiligt waren!

Wir freuen uns über unsere „neue“ LS 4 und auf viele schöne Flüge mit ihr!