Aero-Club Bamberg e.V.
Bamberger Piloten behaupten sich

In der dritten Runde der Segelflug-Bundesliga erkämpften sich die Sportpiloten des Bamberger Aero-Clubs als 12. von 30 Vereinen neun Wertungspunkte und konnten damit ihren 15. Gesamtplatz stabilisieren. Die ungleiche Wetterverteilung brachte den norddeutschen Vereinen deutliche Vorteile. Deshalb war ein besseres Ergebnis zumindest vom Startplatz Bamberg aus so gut wie unmöglich.

Mit seiner EB29 beendete Horst Singer auf einer Flugstrecke von 260 km mit den Wenden Schwarzenbach a.W., Wachenroth, Meiningen und Lautertal im Thüringer Wald über Rentweinsdorf seine schnellsten 150 Minuten mit einem Schnitt von 104 km/h. Durch den Index seines Flugzeuges, das 29 m Spannweite aufweist, wurden daraus 86,47 Speedpunkte errechnet.

Gerhard Herbst versuchte sein Glück in der gleichen Gegend mit den Wenden Erbenhausen in der Rhön, Maroldsweisach, Metzels im Thüringer Wald und Ebern. Bei identischer Streckenlänge und Schnittgeschwindigkeit wie Singer brachte dieser Flug seiner Mannschaft durch die Indexkorrektur seiner DG800B mit 18 m Spannweite jedoch 91,53 Punkte.

Vom Flugplatz Ingelfingen-Bühlhof gestartet, begannen für Hans Jürgen Schmacht seine schnellsten zweieinhalb Stunden bei Karlstadt. Mit den Wenden Geisa nahe Fulda, Reigheim, Schönbrunn im Odenwald und Schöntal schaffte er in dieser Zeit über 307 km Flugstrecke mit einem Schnitt von 123 km/h. Die Indexkorrektur für seine ASH31Mi mit 18 m ergab stolze 106,9 Punkte für diese Leistung und damit das beste Rundenergebnis für den Aero-Club Bamberg.