Aero-Club Bamberg e.V.
Bamberger Piloten fliegen Schauerslalom

Die Ergebnisse der fünfzehnten Runde der Segelflug-Bundesliga wurden von einer Wetter-Zweiteilung bestimmt. Während im Norden Deutschlands beste Streckenflugbedingungen herrschten, litt der Süden unter Schauern, Gewitterlinien mit Starkregen und Abschirmungen.

So war es kein Wunder, dass nur drei Bamberger Piloten eine kurze Regenpause nutzten, um wenigstens die Mindeststrecke zu schaffen und einen Wertungspunkt für die Mannschaft zu sichern, was auch zwei von ihnen gelang.

Harry Gerlacher schaffte mit seiner ASW22 zwischen Bamberg, Sachsenbrunn im Thüringer Wald und Heiligenstadt eine Flugstrecke von 146 km. Aus Sicherheitsgründen brach er den Flug bereits nach eineinhalb Stunden ab und verzichtete auf die maximal möglichen Geschwindigkeitspunkte. Somit erreichte er 50,47 Punkte für seine Mannschaft.

Auch Franz Hirmke nutzte mit der erst kürzlich vom Verein gebraucht erworbenen LS6-18W den wetterbedingt einzig möglichen Weg in den Thüringer Wald. Seine 143,5 km ebenfalls innerhalb von 90 Minuten führten ihn von der Breitenau nach Steinbach am Wald und zurück. Nach Indexkorrektur erhielt er dafür 50,92 Speedpunkte.

Die beiden Flüge reichten für den zwanzigsten Rundenplatz und einen Punkt für die Gesamtwertung, wo die Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs jetzt den 14. von 30 Plätzen belegt.
 

Franz Hirmke landet mit der LS 6 auf der Breitenau
Franz Hirmke landet mit der LS 6 auf der Breitenau