Aero-Club Bamberg e.V.
Rückschlag für den Aero-Club

In der fünften Runde der Segelflug-Bundesliga musste die Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs einen Dämpfer hinnehmen. Mit nur zwei statt drei möglichen Wertungsflügen landete das Team auf einem enttäuschenden 22. Rundenplatz und rutschte in der Gesamtwertung vom 16. auf den 20. Platz ab. Weil die Wettervorhersage für den Sonntag bessere Flugbedingungen prognostiziert hatte, verzichteten einige Piloten auf einen Start am vermeintlich schlechteren Samstag. Nachdem am Sonntag dann jedoch wider Erwarten in Nordbayern überhaupt kein Streckenflug möglich war, gab es lange Gesichter.

Max Dorsch konnte am ersten Wertungstag erst relativ spät starten und flog mit dem von Wilfried Großkinski gesponserten Ventus 3M zuerst gegen den Wind bis Michelau am Westrand des Steigerwaldes. Dort musste er wegen hereinziehender Regenschauer umkehren und erreichte auf dem zweiten Schenkel Wirsberg hinter Kulmbach. Der Rückweg zum Flugplatz Breitenau gestaltete sich nicht einfach, weil die Regenfront bereits Bamberg passiert hatte. Deshalb musste Dorsch mehreren Schauern ausweichen und konnte auch die maximale Wertungszeit von zweieinhalb Stunden nicht ausfliegen. Trotzdem erreichte er eine Flugstrecke von 188,3 km, die indexbereinigt 65,94 Speedpunkte ergab.

Auch Franz Hirmke hatte viel zu tun, um den Schauern auszuweichen. Mit der LS6-18m des Vereins flog er zuerst bis nach Oberscheinfeld südlich von Castell, von dort nach Stadtsteinach und im Slalom zwischen den Regenwolken über Thurnau zurück nach Bamberg. Die 188,78 km, die er dabei in der Wertungszeit zurücklegte, brachten dem Aero-Club 66,97 Geschwindigkeitspunkte ein.
 

Zwischen den Regenschauern über der Fränkischen Alb
Zwischen den Regenschauern über der Fränkischen Alb