Aero-Club Bamberg e.V.
Schnelle Flüge für den Aero-Club

In der siebten Runde der Segelflug-Bundesliga hatten die Leistungspiloten des Bamberger Aero-Clubs auch einmal das Wetterglück auf ihrer Seite. Vom Erzgebirge über die Oberpfalz bis hinunter zum Bayerischen Wald herrschten beste Segelflugbedingungen, die von den Piloten in hohe Schnittgeschwindigkeiten umgesetzt wurden. Zwar mussten die Bamberger in mäßigem Wetter erst dort hinfliegen, ergatterten dann allerdings mit einem fünften Rundenplatz 16 von 20 möglichen Punkten. Sie verbesserten sich dadurch vom 16. auf den 12. Platz in der Gesamtwertung bei 30 teilnehmenden Vereinen der ersten Bundesliga.

Mit dem drittschnellsten von elf gemeldeten Bundesligaflügen des Aero-Clubs steuerte Gerhard Herbst seine DG800B bis nach Altenberg im Erzgebirge und auf dem gleichen Weg wieder zurück. In seinen schnellsten zweieinhalb Stunden, die für die Liga gewertet werden, legte er über 299 km zurück. Der Schnitt von knapp 120 km/h brachte seinem Verein indexbereinigt 105.47 Speedpunkte.

Den gleichen Flugweg wählte auch der Youngster Max Dorsch, der jedoch noch weiter bis kurz vor Görlitz an der Polnischen Grenze flog. In einem Clubklasseflugzeug, der LS4WL des Vereins, schaffte er in der Ligazeit knapp 280 km und damit einen Schnitt von 111,77 km/h. Durch den Indexrechner, der die unterschiedlichen Leistungen der verschiedenen Flugzeuge kompensiert, wurden so seiner Mannschaft 107.73 Geschwindigkeitspunkte gutgeschrieben.

Horst Singer erreichte in seiner EB29 das beste Rundenergebnis des Aero-Clubs. Mit einem Schnitt von 132.85 km/h legte er zwischen Gefell nahe Plauen und Lenora auf der tschechischen Seite des Bayerischen Waldes mehr als 332 km in der Ligazeit von 150 Minuten zurück. Nach der Indexkorrektur steuerte er damit 110.48 Punkte zum sehr guten Mannschaftsergebnis bei.