Aero-Club Bamberg e.V.
Viel Luft nach oben für den Aero-Club

In der aktuellen Saison der Segelflug-Bundesliga hatten die Bamberger Segelflieger bisher kein besonderes Glück mit dem Wetter. Sowohl in der ersten als auch in der vierten Runde war für sie keine Bundesligawertung möglich. Umso mehr sollte die fünfte Runde Entlastung bringen.

Winfried Deppe legte mit seiner ASH26E in der Ligazeit von zweieinhalb Stunden eine Strecke von 167,83 km zurück. Sein Flugweg führte ihn von der Breitenau nach Birnbaum im Frankenwald und weiter über Stadtsteinach, Weitramsdorf und Kulmbach zurück nach Bamberg. Mit dem drittbesten Ergebnis von sieben gestarteten Bamberger Piloten kam er in die Wertung und steuerte seiner Mannschaft 59,54 Speedpunkte bei.

Horst Singer flog mit seiner EB29 zuerst über zwei Stunden gegen den Wind bis östlich von Göttingen. Mit Rückenwind ging es dann in 150 Minuten 288,27 km mit einem Schnitt von 115,31 km/h bis nach Horní Lukavice südlich von Pilsen. Durch die Indexkorrektur für seine Maschine mit 29m Spannweite wurden daraus 97,1 Geschwindigkeitspunkte für die Vereinswertung.

Max Dorsch wählte ebenfalls den Weg zuerst gegen den Wind und wendete erst bei Staufenberg nordöstlich von Kassel. Von da jagte er die LS4-b WL über den Thüringer und Frankenwald, das Fichtelgebirge und den Steinwald in der für die Wertung relevanten Zeit 302,77 km weit bis nach Vohenstrauß in der Oberpfalz. Mit einem Schnitt von 121,11 km/h erzielte er mit dem 15m Flugzeug 116,73 Punkte und damit den zweitbesten Ligawert bundesweit.

Mit dem zwölften Rundenplatz liegt die Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs jetzt in der Gesamtwertung auf Platz 21 und hat viel Luft nach oben.
 

Unsere LS6 ist bei Schloss Greifenstein außengelandet
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