Aero-Club Bamberg e.V.
Wieder nur einen Trostpunkt

In der sechzehnten Runde der Segelflug-Bundesliga hatten die Bamberger Piloten keine Chance, mit den Geschwindigkeiten der Konkurrenz im restlichen Deutschland mitzuhalten. Als zweiundzwanzigster von dreißig teilnehmenden Vereinen konnten sie nur einen Trostpunkt ergattern und fielen vom 14. auf den 16. Tabellenplatz zurück.

Gerhard Herbst steuerte seinen Pilatus B4 von Bamberg in die Rhön und weiter über Rauhenebrach und Hummeltal bei Bayreuth wieder zurück. In seinen schnellsten 150 Minuten legte er knapp 217 km zurück, was einer Schnittgeschwindigkeit von fast 87 km/h entspricht. Über den Index des Pilatus gerechnet, der ja eigentlich eher für den Kunstflug als für den Streckenflug gebaut ist, kamen für die Mannschaft 95,33 Speedpunkte zusammen.

Reinhold Ruß war mit Co-Pilot Harry Gerlacher in der doppelsitzigen ASH25 unterwegs. Seine schnellsten zweieinhalb Stunden erreichte er auf der Strecke zwischen Kemnath, über den Thüringer Wald nach Kaltennordheim und zurück bis zur Giechburg. In dieser Zeit legte er mit einem Schnitt von 110 km/h knapp 276 km zurück. Der Indexrechner ermittelte daraus 94,09 Geschwindigkeitspunkte.

Als dritter Pilot der Bamberger Mannschaft schaffte es Peter Bruha mit seiner ASW22 in die Wertung. Bei seinem Flug von der Breitenau in die Rhön und von dort ins Fichtelgebirge kam er in der Ligazeit auf 247 km. Sein Schnitt von fast 99 km/h brachte der Mannschaft des Bamberger Aero-Clubs nach Index 85,42 Punkte.
 

Startaufstellung am Sonntagvormittag
Startaufstellung am Sonntagvormittag