Aero-Club Bamberg e.V.
Windige Zeiten

In der sechsten Runde der Segelflug-Bundesliga machte starker, böiger Wind und dadurch zerrissene Thermik den Piloten das Leben schwer. Trotzdem konnten sich die Leistungspiloten des Bamberger Aero-Clubs behaupten und mit dem 15. einen guten mittleren Platz erreichen, wo sie als 16. auch in der Gesamtwertung zu finden sind.

Gerhard Herbst kämpfte sich mit seiner DG800B im Teamflug gemeinsam mit Winfried Deppe gegen den Wind bis Veitshöchheim. Weiter über Bischofsheim a.d. Rhön, Suhl und Sonneberg schaffte er in den für die Bundesliga relevanten zweieinhalb Stunden eine Flugstrecke von über 209 km und damit eine Schnittgeschwindigkeit von fast 84 km/h. Über den Index für sein 18m-Flugzeug steuerte er 73,82 Speedpunkte zum Vereinsergebnis bei.

Mit 103.94 Punkten bei einem Schnitt von 125 km/h erreichte Horst Singer in seiner EB29 das zweitbeste Ergebnis der Vereinsmannschaft. Er flog mit Rückenwind direkt bis nach Altenberg im Erzgebirge und ab da ein Jojo in relativ gutem Wetter. Damit zeichnete sein Logger stolze 312,48 km in seinen schnellsten 2,5 Stunden auf.

Winfried Deppe folgte ab Hammelburg einer Wolkenstraße bis Steinbach an der Haide im Thüringer Wald und weiter über Gellnhausen im Jojo bis nördlich Plauen. In der Ligazeit konnte er dadurch mit seiner ASH26E eine Strecke von fast 309 km mit einer Geschwindigkeit von 123.59 km/h zurücklegen. Mit dieser Leistung erreichte er für seine Mannschaft indexbereinigt 109,61 Speedpunkte und damit das beste Ergebnis der sechsten Wertungsrunde des Bamberger Aero-Clubs.
 

Winfried Deppe mit seiner ASH26E
Winfried Deppe mit seiner ASH26E