Aero-Club Bamberg e.V.

Flugplatz Bamberg-Breitenau

SA / SO / Feiertags

9:00 - SS (max. 18:00 Uhr) lcl

+49 951 45 1 45

Erreichbar bei Flugbetrieb

Zeppelinstraße 18

96052 Bamberg

Aero-Club knackt Saisonrekord

Mit dem sensationellen zweiten Rundenplatz haben es die Bamberger Segelflieger in der 7. Runde der diesjährigen Segelflug-Bundesliga geschafft, sich vom 12. auf den 8. Gesamtplatz nach vorne zu katapultieren und ihrem Saisonziel – einem Platz unter den Top 5 der zweiten und somit dem Aufstieg in die erste Bundesliga – ein erhebliches Stück näher zu kommen. Starke Wolkenthermik in ganz Süddeutschland machte es den ortsansässigen Piloten möglich, weite Flugstrecken mit hohen Geschwindigkeiten zurückzulegen.

Mit einer Gesamtflugstrecke von schier unglaublichen 888 km flog Maximilian Dorsch in der vereinseigenen LS4 neo mit 15 Metern Spannweite bis zum Weißenberg hinter Ludwigshafen am Rhein, wo er wendete und dieselbe Linie bis nach Plasy – weit hinter der tschechischen Grenze auf halbem Weg nach Prag – verfolgte, von wo aus er den Rückflug über Coburg nach Bamberg antrat. In den schnellsten zwei Stunden dieses Fluges legte er 266,1 km mit 133 km/h zurück und reichte damit nicht nur den weitesten, sondern auch den schnellsten Vereinsflug dieser Wertungsrunde ein. Nach der Indexkorrektur, die die unterschiedlichen Flugleistungen der verschiedenen Segelflugzeugmuster miteinander vergleichbar macht, wurden Dorsch 127,3 Speed- und 82,7 Streckenpunkte gutgeschrieben.

Der zweitschnellste Flug des vergangenen Wochenendes ging auf das Konto von Franz Hirmke, der mit der vereinseigenen LS8 neo mit 15 Metern Spannweite etwa dieselben Wolkenstraßen wie Dorsch verfolgte, allerdings bereits am Katzenbuckel hinter Walldürn wendete und nach Osten nicht nach Tschechien flog, sondern bei Bayreuth den Rückweg antrat. In den schnellsten zwei Stunden dieses Fluges legte er 237,3 km mit 118,6 km/h zurück. Kombiniert mit seiner Gesamtflugstrecke von 427 km konnte er dem guten Vereinsergebnis weitere 111,1 Geschwindigkeits- und 38,6 Streckenpunkte dazugeben. Auch Horst Singer verfolgte mit seiner eigenstartfähigen EB 29 mit 29 Metern Spannweite diese tragende Linie. Er wendete bei Ludwigshafen, flog via Hof der tschechischen Grenze entlang bis hinter Tirschenreuth, wo er nach Norden drehte und über Bayreuth nach Bamberg zurückflog. In den ligarelevanten zwei Stunden legte er 261,7 km mit 130,8 km/h zurück und brachte dem Verein somit 108,1 Speed- und mit insgesamt 662 km Gesamtflugstrecke 51,2 Streckenpunkte.

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