Aero-Club Bamberg e.V.

Flugplatz Bamberg-Breitenau

SA / SO / Feiertags

9:00 - SS (max. 19:00 Uhr) lcl

+49 951 45 1 45

Erreichbar bei Flugbetrieb

Zeppelinstraße 18

96052 Bamberg

Ziellandewettbewerb 2021 auf der Friesener Warte

Wir waren Anfang des Monats auf der Friesener Warte, um gemeinsam mit unseren Fliegerkameraden von dort und vom Aero-Club Fürth unseren gemeinsamen traditionellen Ziellandewettbewerb zu fliegen. Von unseren Erlebnissen berichtet Pfiffer uns in diesem Rückblick.

Schon immer war es Tradition, beim Aero Club Bamberg im Herbst einen Ziellandewettbewerb durchzuführen. 2009 hatten wir das Problem, dass wir durch Umbaumaßnahmen bedingt (die Asphaltlandebahn wurde verlängert) unseren Platz nicht benutzen konnten. Also suchten wir einen Verein, den wir zum Wettbewerb einladen konnten, welcher allerdings einen Flugplatz „mitbringen“ musste. Horst „HS“ konnte alte Verbindungen aktivieren und so nahmen wir mit Fürth Seckendorf Kontakt auf. Diese luden uns sofort ein, am Tag der deutschen Einheit im Nürnberger Land aufzuschlagen. Ich hatte bereits damals an dieser Stelle berichtet. Von da an fand das Treffen abwechselnd auf unseren Fluggeländen statt. Wie immer schlafen solche Aktionen im Laufe der Zeit etwas ein und so beschloss mein Nachfolger Max „39“, frischen Wind in das Ganze zu bekommen: Was lag näher, als unseren nächsten Nachbarverein, die Friesener Warte, 2018 einzuladen, außerdem brauchten wir wieder Mal wegen Baumaßnahmen ein Ausweichgelände.

Mit Begeisterung fand daraufhin das Event zum ersten Mal mit drei Vereinen auf der Friesener Warte statt. Eine bessere Konstellation konnte es kaum geben:
– Seckendorf: Ein kleiner Platz mit großer Landebahn unten im Tal
– Friesener Warte: Ein kleiner Platz oben auf dem Berg mit Verwirbelungen und kräftigem Lee im Anflug
– Bamberg: Ein großer Platz mit kurzen Landebahnen, eingebaut von Häusern

Seitdem findet unser Ziellandewettbewerb jedes Jahr abwechselnd auf einem der drei Fluggelände statt: Alle Piloten können viel Erfahrung sammeln, die Flugschüler absolvieren ihre Landungen auf einem fremden Platz, neue Flugzeugtypen können getestet werden und in den verschiedenen Startarten kann geübt werden.

Dieses Jahr war die Warte wieder mal an der Reihe und so trafen sich am 2. Oktober bei herrlichstem Spätsommerwetter ca. 60 Teilnehmer mit insgesamt acht Flugzeugen. Nach einer Begehung und dem Briefing konnten bei gemischtem Flugbetrieb insgesamt 150 Starts unfallfrei und ohne Zwischenfälle absolviert werden, immerhin flog eine Mannschaft aus 3 Vereinen zusammen!
 

Startaufstellung auf der Friesener Warte
Startaufstellung auf der Friesener Warte

Für einen reibungslosen Ablauf sorgte unermüdlich unser Flugleiter Stefan im Funk. Die Fliegerfrauen versorgten uns mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffe, Getränken und Leberkäsbrötla. Dank Reinhold „2R“ und Peter „47“ gab es dieses Jahr ein besonderes Schmankerl: Sie stellten ihren Specht Baujahr 1953 für Übungsflüge zur Verfügung. Mit einem F-Schlepp auf 500 Meter hatte man genug Zeit, diesen Oltimer im Flug zu genießen.
 

Specht
Specht

Im Laufe des Tages gaben etliche Motorsegler und Schleppflugzeuge von den umliegenden Flugplätzen ihr Stelldichein. Und so beendeten wir am Abend bei zünftiger Brotzeit in der Kramerschen Scheune in Ketschendorf den Tag mit der obligatorischen Siegerehrung:
– Zwei erste Plätze gingen an den Flugschüler Tom und Sebastian „GM“, beide aus Bamberg
– Den zweiten Rang holte sich ebenso ein Flugschüler, Kai, aus Bamberg
– Und den dritten Sieg erlangte die Flugschülerin Ines aus Fürth Seckendorf.

Vielen Dank geht an Mufti und an alle Helfer: Fliegerfrauen, Kuchenbäcker, Fluglehrer, Windenfahrer, Schiedsrichter, Schleppiloten, Flugleiter und, und, und…

Wir können allen Vereinen solche Aktionen nur empfehlen, ein Erfahrungsgewinn für alle Piloten und ein Gemeinschaftserlebnis ohne Ende!!!

cy

 

Weitere Eindrücke vom Ziellandewettbewerb 2021:
 

Unsere ASK 13 wird zum Start geschoben
Unsere ASK 13 wird zum Start zurückgeschoben

 

F-Schlepp mit Specht und Kuni
F-Schlepp mit Specht und Kuni

 

Pfiffer (l.) und Klaus
Pfiffer (l.) und Klaus Popp

 

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