In der 14. Runde der OLC-Bundesliga konnten die Bamberger Segelflieger ihr bestes Ergebnis der diesjährigen Saison erzielen: Mit dem 4. Rundenplatz brachten sie sich auf den insgesamt 18. Platz nach vorne und kommen somit ihrem Saisonziel – einem Platz in den Top 10 der besten deutschen Segelflugvereine – ein bedeutendes Stück näher. In der WeGlide-Landesliga haben die Bamberger ihren ersten Platz bayernweit verteidigt.
Den punkthöchsten Flug lieferte Maximilian Dorsch in der vereinseigenen LS4-b neo. Nachdem er von Bamberg nach Norden in den Thüringer Wald geflogen ist, folgte er der Gebirgskette nach Eisenach, wendete dort in Richtung Südost und flog mit durchschnittlich 125,4 km/h bis nach Tröstau im Fichtelgebirge und zurück. Für dieses Jojo über 250,8 km wurden ihm nach der Indexkorrektur, mit der die unterschiedlichen Flugzeugtypen miteinander vergleichbar gemacht werden sollen, 120,87 Punkte gutgeschrieben.
Auf nahezu derselben Strecke war Horst Singer mit seiner eigenstartfähigen EB 29 unterwegs. Zwischen Kronach, Eisenach und dem Plößberg jagte er mit 132,94 km/h über 265,87 km den Gebirgsketten entlang. Sein Flugzeug mit knapp 30 Metern Spannweite hat einen deutlich höheren Index, sodass er insgesamt 110,55 Punkte zu dem Vereinsergebnis beitragen konnte.
Franz Hirmke entführte die vereinseigene LS8 neo mit 15 Metern Spannweite ebenso in den Thüringer Wald, wo er in den ligarelevanten zwei Stunden zwischen dem Großen Inselberg und der Ottengrünen Heide 219,66 km mit 109,83 km/h zurücklegte. Indexkorrigiert wanderten hierfür 102,88 Punkte auf das Konto des Aero-Clubs Bamberg.
