Auch in der 17. und damit vorletzten Runde der OLC-Bundesliga setzte sich das Wetterpech für die Segelflieger des Aero-Clubs Bamberg fort, bereits zum siebten mal in dieser Saison. Sie brachten zwar drei Flüge in die Wertung, jedoch war die in Oberfranken erreichbare Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich zu niedrig, um entscheidende Punkte für eine bessere Platzierung zu sammeln. Die Mannschaft des Aero-Clubs bleibt deshalb weiter auf dem 19. Gesamtplatz – viel zu wenig für den Anspruch des Teams.
Das drittbeste Ergebnis mit 67,64 Speedpunkten steuerte Franz Hirmke mit der Vereins-LS8 neo bei. Zwischen Rugendorf südöstlich von Kronach, Weidenberg am Fichtelgebirge, Trainau bei Marktgraitz und dem Schöngrundsee bei Pottenstein legte er 144,4 km zurück, was einem Schnitt von 72,2 km/h entspricht.
Harald Gerlacher und Co-Pilot Joachim Pilz starteten ihre schnellsten zwei Stunden bei Steinfeld, wendeten in Ahornberg im Fichtelgebirge, Klosterlangheim bei Lichtenfels und Dörfleins. Kurz vor Modschiedel errechnete das Programm eine Strecke von 163,88 km mit einem Schnitt von 81,9 km/h und nach Indexkorrektur für den Nimbus 4DM 69,88 Geschwindigkeitspunkte.
Wie schwierig das Wetter war, zeigt sich daran, dass Gerhard Herbst bei Stammbach Nähe Münchberg den Motor seiner eigenstartfähigen ASH31/21m starten musste, um eine Außenlandung auf einem Acker zu vermeiden. Nach fünf Minuten konnte er – 500 m höher – den Motor wieder einfahren und legte 164 km mit einem Schnitt von 82,13 km/h zurück. Das brachte der Mannschaft 70,05 Speedpunkte ein.