In der 12. Runde der diesjährigen OLC-Bundesliga konnten die Bamberger Segelflieger sich um einen weiteren Platz nach vorne kämpfen und stehen nun auf dem 19. von 30 Plätzen deutschlandweit. Zwar war dank der vielen Cumuluswolken die Thermik an diesem Wochenende deutlich besser einschätzbar als am letzten; windiges Wetter und warme Luft sorgten dennoch für eine fliegerische Herausforderung für die Piloten. In der WeGlide-Landesliga konnten die Bamberger den dritten Platz zurückerobern.
Den schnellsten Flug des Wochenendes lieferte Harald Gerlacher mit Copilot Joachim Pilz in Gerlachers Nimbus 4DM: Von Bamberg über Bayreuth, dann der tschechischen Grenze entlang bis Großrückerswalde und zurück nach Bamberg konnten die beiden 245,71 km mit einer Schnittgeschwindigkeit von 122,86 km/h zurücklegen. Nach der Indexkorrektur, durch die die Flugleistungen der unterschiedlichen Segelflugzeugmuster miteinander vergleichbar gemacht werden sollen, konnten Gerlacher und Pilz 104,78 Punkte zum Vereinsergebnis beitragen.
Der insgesamt über 600 km weite Streckensegelflug von Gerhard Herbst mit seiner eigenstartfähigen ASH 31 mit 21 Metern Spannweite war der zweitschnellste Bamberger Flug der 12. Runde: In den schnellsten zwei Stunden legte er 242,46 km mit einer Geschwindigkeit von 121,23 km/h zurück, was ihm nach der Indexkorrektur 103,39 Punkte brachte. Sein Flugweg führte von Bamberg bis in den Bayerischen Wald, von dort nach Weißenburg, schließlich über Weiden in der Oberpfalz und zurück nach Bamberg.
Gerhard Göller konnte mit seinem Ventus-2cxT aus dem Hause Schempp-Hirth 88,63 Punkte zum Vereinsergebnis beitragen. Von Bamberg über Bayreuth dem Fichtelgebirge der tschechischen Grenze entlang flog er über Kronach zurück nach Bamberg 202,53 km mit durchschnittlich 101,27 km/h.