In der 4. Runde der diesjährigen Segelflug-Bundesliga konnten die Bamberger Piloten gute Wetterbedingungen und starke Wolkenthermik für schnelle und große Flüge nutzen. Das Flugwetter war jedoch im ganzen Bundesgebiet sehr gut, sodass die Bamberger Segelflieger aufgrund der starken Konkurrenz trotz ihrer guten Leistungen nur den 15. Rundenplatz erreichen konnten, mit dem sie vom 13. auf den 17. Gesamtplatz abrutschen.
Den schnellsten Flug des Wochenendes konnte Frank Schmitz auf seiner EB29 mit 29 Metern Spannweite beisteuern. Er flog entlang des Thüringer Waldes bis in die Rhön vor Kassel, von dort zurück nach Kronach, dann nach Bad Windsheim, bevor er über Schweinfurt nach Bamberg zurückkehrte. In den ligarelevanten zwei schnellsten Stunden des Fluges konnte er 228,2 km mit 114,1 km/h zurücklegen. Nach der Indexkorrektur, die die unterschiedlichen Flugleistungen der verschiedenen Flugzeugtypen miteinander vergleichbar macht, wurden ihm für diesen Flug 94,3 Geschwindigkeits- und 46 Streckenpunkte gutgeschrieben.
Im Teamflug mit Schmitz war Horst Singer entlang der gleichen Strecke unterwegs, ebenfalls mit einer EB29. In seinen schnellsten zwei Stunden legte er 226,5 km mit 113,2 km/h zurück, wofür er für die Bamberger Mannschaft 93,6 Speed- und 45,8 Streckenpunkte nach Hause brachte.
Harald und Melanie Gerlacher flogen in ihrem doppelsitzigen Nimbus 4DM ein Jojo zwischen dem Frankenwald und Kitzingen, in dem sie 194,6 km mit 97,3 km/h zurücklegten und dem Aero-Club Bamberg damit 82,9 Geschwindigkeitspunkte bescherten. Franz Hirmke war mit der vereinseigenen LS8 mit 15 Metern Spannweite zwischen Kitzingen, dem Thüringer Wald und Hollfeld unterwegs und sammelte mit diesem Flug 24,2 Streckenpunkte.
