In der 13. Runde der Segelflug-Bundesliga konnten die Piloten des Aero-Clubs Bamberg die guten Wetterverhältnisse nutzen und den 8. Rundenplatz ergattern. Mit diesem Ergebnis klettern sie um zwei weitere Ränge nach oben und stehen nun auf dem dritten Gesamtplatz.
Der schnellste Flug der Runde geht auf das Konto von Maximilian Dorsch. Sein Weg mit der vereinseigenen LS4-b neo mit 15 Metern Spannweite führte ihn von Bamberg nach Pegnitz, wo er wendete, Würzburg umrundete, wieder nach Osten zum Veldensteiner Forst, von dort zum Kreuzberg bei Saal und zurück nach Bamberg flog. In den schnellsten zwei Stunden dieses Fluges legte er 254,8 km mit einer Schnittgeschwindigkeit von 127,4 km/h zurück. Nach der Indexkorrektur, mit der die Flugleistungen der unterschiedlichen Flugzeugtypen miteinander vergleichbar gemacht werden, wurden ihm hierfür 121,9 Geschwindigkeits- und 45,5 Streckenpunkte gutgeschrieben.
Franz Hirmke entführte die vereinseigene LS8 von Bamberg in ein langgezogenes Lasso um Bad Kissingen und Pegnitz, in welchem er in der ligarelevanten Zeit 205,2 km mit 102,6 km/h zurücklegte. Mit dem Flugzeug mit 15 Metern Spannweite konnte er 96,1 Speed- und 25,3 Streckenpunkte einheimsen.
Der 17-jährige Henning Pohley konnte mit der vereinseigenen LS4 sein Debüt in der Segelflug-Bundesliga geben: Er umrundete mit dem Flugzeug mit 15 Metern Spannweite Schweinfurt, Ebern, Huppendorf und nochmal Ebern, bevor er später nach Bamberg zurückkehrte. Indexkorrigiert konnte der Jungpilot mit 149,6km in zwei Stunden 72,6 Geschwindigkeitspunkte nach Hause bringen.
Reinhold Ruß bewegte sein Flugzeug vom Typ Kestrel von Bamberg nach Würzburg, wo er wendete und nach einem Abstecher über Lichtenfels auf die Breitenau zurückkehrte. Für den Oldtimer mit 17 Metern Spannweite konnte er 21,1 Streckenpunkte zum Vereinsergebnis beitragen.
